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Sonntag, 28. Juli 2013

SC Lerchenberg - VfL Weinheim 2:4

Wetter: Regnerisch, 22 °C

Heute war es soweit, mit dem Qualifikationsspiel zum „Bitburger Kreispokal“, stand das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Nach einer Woche mit harten Trainingseinheiten in der „Sahara- Hitze“ des Lerchenberges, waren die Spieler des SCL bestens gerüstet. Jedoch fehlten dem SCL zur heutigen Partie leider viele Spieler, unter anderem die beiden Torgaranten S. Müller 1 und S. Müller 2.

Nachdem der SCL in den vorherigen Spielen jeweils die Anfangsviertelstunde mehr oder weniger verschlafen hatte, zeigte sich das Team heue von Anfang an wach und präsentierte sich defensiv sehr diszipliniert. Als es dann danach aussah, als ob man die Kontrolle über das Spiel übernehmen könne, fuhr Weinheim einen Konter und schloss diesen zum 0:1 ab. Der SCL zeigte sich davon nicht lange beeindruckt und versuchte nun ebenfalls Chancen herauszuspielen, um den Rückstand noch vor der Pause auszugleichen. Jedoch kam es leider anders. Nach einem Fehler im Aufbauspiel und einem daraus resultierenden Konter der Gäste entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf im Strafraum auf Elfmeter für Weinheim. Der Schütze der Gäste ließ unserm heutigen Torwart A. Nyembo keine Chance und verwandelte zu einem „Psychologisch ungünstigen Zeitpunkt“, nämlich direkt vor dem Halbzeitpfiff zum 0:2.

Entschlossen, den Rückstand noch zu drehen, kamen die Spieler der SCL nach der Halbzeit aus der Kabine. Jedoch waren es wiederrum die Gäste die direkt nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte zuschlugen und zum 0:3 erhöhten. Der SCL steckte aber nicht auf und spielte weiter nach vorne, um das Spiel noch zu drehen. Und so kam es, dass direkt im Gegenzug, nach einer sehenswerten Kombination, ein Spieler der Gäste ein scharfes Zuspiel von H. Barthel ins eigene Tor zum 1:3 bugsierte. Der SCL versuchte nun nochmal alle Reserven zu mobilisieren, wurde jedoch in seinen Bemühungen in der 75. Minute abermals zurückgeworfen, als die Gäste eine konfuse Situation im Strafraum per Abstauber zum 1:4 ausnutzen. Den Schlusspunkt in der 89. Minute und gleichzeitig auch das schönste Tor des Spiels setzte R. Niesen, der nach Flanke von links durch M. Gorell, den Ball per Direktabnahme aus vollem Lauf am Torwart vorbei einnetzte.

Insgesamt musste jedoch gesagt werden, dass der Gegner aus der höheren Liga am heutigen Tage verdient gewonnen hat.

Aufstellung:
Nyembo – Rutz, Dzanagov, Schiesser (Wenzel), Reinig – Füssel, Klein, Barthel, Gorell, Niesen – Baffoun. 


Dienstag, 9. Juli 2013

SC Lerchenberg – TSG Bretzenheim II 3:0

Neue Saison, neues Glück. Nachdem der SCL den Aufstieg in der letzten Saison nur haarscharf in der Relegation verpasst hat, wird nun in der neuen Spielzeit ein erneuter Angriff gestartet. Die Mannschaft zeigt sich in leicht verändertem Gesicht. Hochkarätige Abgänge, wie Steven Meyers, Mario Rach, Benjamin Uhrig sowie Sascha Noble mussten schmerzhaft in Kauf genommen werden, allerdings hat der SCL zur neuen Saison auch wieder zahlreiche Neuzugänge zu präsentieren, so dass die Mannschaft insgesamt gestärkt und ausgeglichen in die Spielzeit starten kann. Mit Steven Meyers hat uns leider auch der Autor unserer vielgeliebten Spielberichte verlassen. Ich versuche nun also, in diese großen Fußstapfen zu treten. 

Zum ersten Saisonspiel präsentierte sich der Lerchenberg mit strahlendem Sonnenschein und 27 °C. Der SCL startete engagiert und diszipliniert in die Partie gegen den Gegner aus der nächsthören Liga und versuchte aus einer stabilen Defensive Torchancen zu kreieren. Dies gelang vor allem durch R. Niesen der in der 1.Habzeit als alleiniger Stürmer wirbelte. Das gewohnt sichere Aufbauspiel und die Kombinationen des SCL ließen jedoch zunächst noch auf sich warten. Dafür, dass es sich jedoch um das erste Spiel nach der Sommerpause handelte, wurde eine ansprechende Leistung gezeigt. Diese wurde noch in der 1.Halbzeit durch M. Gorell, nach Zuspiel von R. Niesen, mit einem Lupfer über den Torwart zum 1:0 gekrönt wurde. Zur 2.Halbzeit kam F. Reinig für S. Schiesser und der SCL zeigte sich gegenüber der ersten Hälfte deutlich überlegener. Diese Überlegenheit konnte durch S. Müller 2, der für Gorell in die Partie kam, nach einem sehenswerten Sololauf in das 2:0 umgemünzt werden. In der Folge dominierte der SCL den Gegner und folgerichtig fiel das 3:0 durch einen Foulelfmeter. Herausgeholt und verwandelt von R. Niesen. Dieser hatte auch noch eine weitere sehenswerte Chance, als er mit einem 25 Meter Schuss nur die Latte traf. Im Laufe der zweiten Hälfte kamen noch Sternitzke für Dzanagov, Richter für Gillenkirch und Wenzel für Rutz. Als Resümee kann gesagt werden, dass der SCL im ersten Spiel nach der Sommerpause erstaunlicherweise schnell in der leicht veränderten Mannschaft zusammengefunden hat und bereits eine ansprechende und engagierte Teamleistung zeigte. Als neuer Rückhalt zwischen den Pfosten zeigte der Neuzugang Malte Bachmann eine starke Leistung. Auch die weiteren Neuzugänge Freddy Reining, Simon Schiesser und Aymen Baffoun präsentierten sich in guter Verfassung.

Aufstellung:Bachmann – Rutz (Wenzel), Füssel, Dzanagov (Sternitzke), Barthel – Schiesser (Reinig), Klein, Baffoun, Gorell (Müller2), Gillenkirch (Richter) – Niesen 
Von Jonas Klein

Donnerstag, 6. Juni 2013

TSV Uelversheim - SC Lerchenberg 1:1

Es hat nicht sollen sein. Trotz einer starken Leistung am gestrigen Abend im Rückspiel der Relegation kam der SCL nicht über ein Unentschieden hinaus und verpasst - nach einer 0:3-Niederlage im Hinspiel - den Aufstieg in die Kreisliga. Dabei sahen die Gastgeber über weite Strecken der ersten Halbzeit kein Land und kamen nicht richtig ins Spiel. Anders die Lerchenberger, die aus den Fehlern im Hinspiel lernten und nun um jeden Zentimeter kämpften und mit einer angepassten Taktik die Gegner über unsere starke Offensive kontinuierlich in Bedrängnis brachten. Die Leistung auf dem Feld spiegelte sich auch abseits am Spielfeldrand wider, denn die Anhänger, die aus dem weiten Mainz (und der Eifel!) angereist sind, zeigten den rund 100 Uelversheimer Zuschauern, wie man eine Mannschaft ordentlich anfeuert. Hohe und gezielte Bälle erreichten stets unsere Offensivkräfte, die immer wieder gefährlich in Richtung Uelversheimer Tor durchdrangen. Robin verbuchte dabei mit einem schönen Schuss die beste Chance der Anfangsphase. Sein Ball verfehlte nur um Zentimeter das Tor. Zwar fehlte des öfteren auch der Torabschluss, jedoch war klar, dass das Tor früher oder später fallen musste - und es fiel auch: Sascha Noble mit einem Adlerblick schlägt den Ball quer über den Platz von der linken auf die rechte Außenlinie und schickt somit Daniel Gillenkirch in den Lauf, der im richtigen Moment zündet und den Ball vom äußersten Rand des Strafraums unter die Latte knallt. 30 "Lerchenberger" am Spielfeldrand rasten aus - Totenstille im restlichen Dorf. Man konnte förmlich spüren, wie der Druck aus dem Hinspiel, der Rückrunde - ja der ganzen Saison von den Schultern der Spielern nachließ und die Emotionen überkochten. Eine absolut verdiente Führung. Jetzt nutzten die Lerchenberg ihr Momentum und erhöhten nochmals den Druck - und Stefan Müller 2 hätte mit einem schönen Schuss beinahe auf 2:0 erhöht - der Pfosten stand im Weg. Spätestens jetzt war jedem Lerchenberger bewusst, dass hier etwas zu holen war. Zunächst jedoch erlaubte sich die bis dato immer eng am Mann stehende Defensive leider eine kleine Unkonzentriertheit und gewährte den Uelversheimern in ihrem einzigen gefährlichen Angriff zu viel Platz. Diese wussten die Situation auszunutzen und glichen noch vor der Halbzeit aus. Trotzdem war die erste Halbzeit die richtige und einzige Reaktion, die auf die bittere Heimniederlage folgen musste. 

Die zweite Halbzeit begann auf Seiten des SCL nicht so energisch wie die erste. Das Mittelfeld stand etwas weiter weg vom Mann und so wurde die 3-er Kette nun öfters gefordert. Michael Gorell verstärkte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Die intensive erste Halbzeit hat viel Kraft gekostet und so hatte der SCL wieder erst ab der Mitte der zweiten Halbzeit wieder genug Energie, um eine Angriffswelle zu starten. Von einer Welle konnte schon keine Rede mehr sein, denn in einem offenen Schlagabtausch braute sich ein Orkan zusammen. So verhinderten in der zweiten Halbzeit drei Pfostenschüsse und eine Vielzahl an abgewehrten Schüssen von Stefan Müller 1&2, Robin und Sascha die verdiente und so dringend benötigte Führung des SCL. Es wurde ein echter Aufstiegskrimi mit satten sieben Minuten Nachspielzeit, in der von beiden Seiten nochmal alles gegeben wurde. Der eingewechselte Trainer René Weber, manchen aus der Region noch aus den 1990ern bekannt,  sorgte im Strafraum für mehrere Überraschungsmomente. Auch Benjamin Uhrig - der gegen Moguntia Blut geleckt hatte - köpfte den Ball nach einer Ecke in der 94. Minute nur knapp über das gegnerische Tor geköpft. Es hat alles nichts geholfen - mit dem Schlusspfiff war der Verbleib in der Kreisklasse besiegelt. Trotzdem hat der SCL nach der 0:3 Schlappe gezeigt, dass Uelversheim nicht die überlegenere Mannschaft im Aufstiegskampf war. Das berüchtigte Quäntchen Glück hat gestern gefehlt, damit sich der SCL in einer starken Partei hätte belohnen können.

Füssel - Rutz (Weber), Uhrig, Meyers - Gillenkirch, Klein (Gorell), Bonk, Müller 1, Noble - Niesen, Müller 2

Nichtsdestotrotz können wir stolz auf uns sein, denn in kürzester Zeit hat sich der SCL (sogar in der Eifel) einen Namen gemacht - mit Spielern, Trainern, Anhängern, Spielerfrauen und Funktionären, die sich vor 2 Jahren zum größten Teil untereinander noch gar nicht mal gekannt haben - geschweige denn miteinander Fußball gespielt/geschaut haben. Ein Zuschauerschnitt von 10 Leuten (100% Steigerung zu den Jahren zuvor), ein kontinuierlicher Kader mit ausreichenden und austauschbaren Ressourcen (kein einziges Spiel mit nur 10 Leuten oder ohne Auswechselspieler angetreten), sowie der Spaß im Spiel und Training haben dafür gesorgt, dass (bei geschätzten 40 Wochen Fußball über die gesamte Saison und das durchschnittlich 2x pro Woche/Spieler) ein Großteil der Spieler von der Stadt aus und zurück rund 80 mal Bus gefahren ist. Der treue Boris hat dabei fast 8.000 km mit dem Zug/Bus hinterlegt hat - Boris ist von der Luftlinie her an der Westküste der USA angelangt. Auch den Polizisten muss hoch angerechnet werden, dass sie ihren Urlaub opferten, um für die Mannschaft da zu sein und mit wenig Schlaf viel Einsatz zeigten. Man halte sich dabei vor Augen, dass keiner der Spieler mit Fußball Geld verdient hat (im Gegenteil), sondern aus Spaß an der Sache keine Kosten und Mühen gescheut hat. 

Hiermit möchte ich mich auch persönlich als Homepage-Beauftragter von den Lesern verabschieden. Nach ca. 60 Spielberichten wird es schwierig sein, sonntags abends den PC einzuschalten ohne ein Wort über den geilsten Club der Welt zu verlieren. (Auch wenn ihr es mir auch oft nicht leicht gemacht habt: Bei über 118 Toren in der gesamten Saison und zwei Brüdern mit identischem Namen kann man mal leicht durcheinander kommen). Wenn ich mir die Statistik anschaue, ist die Resonanz für eine Mannschaft, die in der untersten Klasse spielt und kaum Verbindungen zum eigentlich Stadtteil aufweist, doch überwältigend: 9,485 Klicks auf die Spielberichte der letzten zwei Saisons ist doch sehr beachtlich (Spitzenreiter ist interessanterweise der Spielbericht vom 14. August 2011 gegen Uelversheim II mit 230 Klicks - 9:0-Endstand). Das zeigt einerseits, dass die Liebe zum SCL auch nach dem Abgang nicht schwindet und andererseits, dass es einige dort draußen in der Welt gibt, die ein Auge auf den SCL verwerfen. Ich sage bewusst "Welt", denn die Aufschlüsselung der Besucher nach Ländern sieht wie folgt aus:

Germany
5759
France
905
United States
832
Switzerland
715
Sweden
501
Namibia
138
Russia
118
Spain
36
Colombia
24
United Kingdom
20


Auch die Homepage nach dem Re-Launch im August 2012 hat bereits 8250 Klicks erreicht - viel mehr wird Hoffenheim auch nicht haben.

Für diejenigen, die es geschafft haben, den Roman bis zum Ende zu lesen, verbleibe ich mit einem ganz großem Dankeschön für das regelmäßige Lesen und das zahlreiche Feedback, sowie einem kleinen Schmankerl zum Schluss:

ZICKE ZACKE ZICKE ZACKE - HEU HEU HEU
MIR VETTEL DIR VETTEL - TRAPP TRAPP TRAPP
NÜBBER - ÄHH -RÜBER - NÜBBER BOMBENSCHUSS  UND - TOOOOOOOR
DEM GELB-GRÜNEN (GRÜN-GELBEN?) KÄFER EIN DREIFACHES - 
KRIBBEL KRABBEL KRIBBEL KRABBELL KRIBBEL KRABBEL KRIBBEL

HIER REGIERT DER SCL!



Sonntag, 2. Juni 2013

SC Lerchenberg - TSV Uelversheim 0:3

Vor rund 100 Zuschauern und bei schönstem Frühlingswetter entschied der TSV Uelversheim das Hinspiel der Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga mit 3:0 für sich. Dabei hatte der SCL die erste Chance gleich zu Beginn, als Stefan Müller 2 im Alleingang in Richtung gegnerisches Tor dribbelte und nur durch ein Foul in letzter Sekunde gestoppt werden konnte. Der TSV Uelversheim hingegen wurde in seinem Angriff wenige Minuten darauf nicht gestoppt und ging somit bereits in der 5. Minute in Führung. Der SCL lief über die gesamte Spielzeit diesem frühen Gegentor hinterher. Dabei ließen die sehr kompakt und eng am Mann stehenden Gäste kaum Chancen zu, sodass es selten brenzlich im Uelversheimer Strafraum wurde. So brachten am heutigen Tag auch die Standards und Freistöße nicht den erlösenden Ausgleich für den SCL. In der zweiten Halbzeit  tat sich der SCL weiterhin schwer, durch den nötigen Kampf Spielanteile zu gewinnen und die damit einhergehenden Torchancen zu erzwingen. Robin Niesen hatte die beste Gelegenheit zum Ausgleich, als seine Direktabnahme im Strafraum nur knapp das Ziel verfehlte. Durch die erhöhte Risikobereitschaft der Lerchenbeger entstanden zusätzliche Räume für die deutlich kampfstärkeren Gäste. So genügte ein Angriff mit hohem Tempo, um die Viererkette des SCL auszuhebeln und das 2:0 zu erzielen. Zwar erhöhte der SCL weiterhin den Druck auf die Gäste, jedoch blieben die Hausherren weitestgehend harmlos in den Abschlüssen. Kurze Zeit darauf machte Uelversheim den Deckel zu und erhöhte nach einem Freistoß zum 3:0-Endstand. Heute gewann die diszipliniertere und kampfstärkere Mannschaft das Spiel. Am Mittwoch, 05.06. um 19 Uhr findet das Rückspiel in Uelversheim statt. Die Höhe des Sieges wird für Uelversheim irrelvant sein, denn bei einem Sieg der Lerchenberger entscheidet ein drittes Spiel über den Aufstieg.

Füssel - Gillenkirch Bonk, Uhrig, Meyers - Noble, Klein (Cedric Pankui), Freis (Michael Gorell), Müller 1, Robin Niesen - Müller 2

Sonntag, 26. Mai 2013

SC Moguntia 1896 Mainz - SC Lerchenberg 3:4

Das letzte Saisonspiel war von einer ereignislosen ersten Halbzeit und einer umso spektakuläreren zweiten Halbzeit geprägt. Während Moguntia in der ersten Hälfte keine echte Torchance aufwies, verbuchte der SCL die beste Chance als Stefan Müller 2 gegen Mitte der ersten Halbzeit den Ball nur knapp am gegnerischen Tor vorbei schob. Unmittelbar nach der Halbzeitpause jedoch schienen jeglichen guten Ansätze des SCL aus der ersten Hälfte zunächst verpufft und Moguntia wurde frecher. Das Nachsetzen der Offensivkräfte von Moguntia wurde nach einem Freistoß vorm Strafraum mit einem Tor belohnt. Kurze Zeit später folgte der zweite Streich durch einen Elfmeter - als der linke Verteidiger des SCL einen bereits gewonnenen Ball unnötig durch den eigenen Strafraum trug und dabei ein Gegner zu Fall kam. Im Laufe der zweiten Halbzeit verstärkten Benni Füssel, Alexander Rutz und Boris Dzanagov die Käfer-Elf. Durch ein Tor von Stefan Müller 2 nach einem Pass von Sascha konnte der SCL nochmal den Abstand verkürzen. Jedoch tat sich der SCL schwer, die richtige Spur zu finden und so führte eine unglückliche Grätsche im eigenen Strafraum zu einem weiteren Elfmeter inklusive Platzverweis. Die Ausgangslage zu diesem Zeitpunkt hätte schlechter nicht sein können. Der Schock konnte von den Gesichtern jedes einzelnen Lerchenbergers abgelesen werden. Dennoch bewies die dezimierte Elf  auf dem Platz moral und ließ nicht locker. Es folgte eine Aufholjagd in der Endphase wie sie im Lehrbuch nicht hätte besser beschrieben werden können. Rund zehn Minuten vor Schluss verkürzte Robin den Spielstand mit einem unglaublichen Sonntagsschuss in den Winkel auf 2:3. Das 3:3 erzielte dann Benjamin Uhrig. Der bisher unter den gegnerischen Torhütern eher als sicherer Elfmeter-Schütze bekannte Verteidiger zeigte, dass er auch anders kann und vollstreckte diesmal nach einer Flanke über die linke Seite mit Köpfchen - im wahrsten Sinne des Wortes - entgegen die Laufrichtung des Torhüters. Mit dem Schlusspfiff war es dann wieder Robin, der nach einem Konter die Spieler von Moguntia zurück auf den Boden der Tatsachen brachte. So bewies der SCL, dass mit Kampf, Geduld und Teamgeist auch in Unterzahl ein Rückstand aufholbar ist und die Fußballgötter auch Ungeschicklichkeiten verzeihen. Wenn auch in diesem Spiel nicht alles rund lief, so hat der SCL an einer wertvollen - nicht zu unterschätzenden - Erfahrung gewonnen und kann gestärkt mit großer Brust in den Relegationsspielen der kommenden Wochen auftreten.

Nyembo - Gillenkirch (Rutz), Sternitzke (Füssel), Uhrig, Meyers - Noble, Klein, Freis (Dzanagov), Niesen, Müller 1 - Müller 2


Sonntag, 19. Mai 2013

Drais II - SC Lerchenberg 1:6

Zwar geriet der SCL wie in der vorigen Woche gegen Mitte der ersten Halbzeit in Rückstand, jedoch trat diesen Sonntag eine souveränere Elf auf. So hielt die Führung nur einige Minuten an bevor ein Angriff über die rechte Seite über Daniel Gillenkirch eingeleitet und von Sascha erfolgreich vollstreckt wurde. Die Führung ließ somit nicht lange auf sich warten und Stefan Müller 2 tanzte nach einer Vorlage von Marco Bonk mit einem schönen Pass von Stefan auf sich selbst die beiden Verteidiger aus, um dann die Führung einzuleiten. Während in der ersten Halbzeit noch zaghaft nach vorne gespielt wurde, eröffnete der SCL die zweite Halbzeit explosionsartig mit zwei Toren von Stefan Müller 2. Dann war es Jean-Pierre, der den Torhüter mit einem schönen und platzierten Schuss bezwingen konnte. Michael Gorell (für Stefan Müller 2) und Michael Richter (für Alexander Rutz) kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Den 6:1-Endstand erzielte dann Jonas Klein, dessen direkter Freistoß aus 20 Metern selbst einen Juan Arango in Neid versinken lässt.

Nyembo - Rutz (Richter), Uhrig, Bonk, Meyers - Gillenkirch, Füssel, Klein, Freis, Noble - Müller 2 (Gorell)

Sonntag, 12. Mai 2013

FC Inter Mainz - SC Lerchenberg 5:4

Aufgrund einer katastrophalen Leistung in der ersten Halbzeit und über weite Strecken in der zweiten Halbzeit ging der SCL in Bretzenheim leer aus. Zwar verbuchten die Lerchenberger die erste Chance - ein Lattentreffer von Stefan Müller 2, jedoch wurden es zunehmend weniger Chancen. Bereits in der Anfangsphase gelang Inter früh der Führungstreffer, nachdem Alex Nyembo den Ball nach einer Ecke unglücklich vor die Füße des gegnerischen Stürmers abwehrt. Sowohl im Aufbauspiel, als auch in der Offensive fehlte es an Laufbereitschaft, Genauigkeit, Tempo und am nötigen Pressing, um gegen die aggressive und früh attackierende Heimmannschaft Land zu gewinnen. So gelang es dem SCL durch die Verwandlung eines Elfmeters durch Marco Bonk wieder zurück ins Spiel zu kehren. Nichtsdestotrotz spielte der SCL weiterhin äußerst hektisch nach vorne. Es gelangen nur zwei ordentliche Spielzüge in der ersten Halbzeit , wobei der letztere durch Stefan Müller 2 erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. Die Führung hielt jedoch nicht lange an.  Ein verwandelter Elfmeter brachte die Heimmannschaft kurz vor der Halbzeit wieder auf Kurs, die nun zunehmend ihre Chance zum Sieg wahrnahmen. Nach der Halbzeit lief es nur bedingt besser. Ein verbessertes Aufbauspiel war zwar ansatzweise erkennbar, jedoch gelang zunächst Inter Mainz der Führungstreffer zum 3:2. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit glich Stefan Müller II nach einer schönen Kombination aus. Michael Gorell wurde für Andreas Konopka, der sich in einem Zweikampf eine schwere Verletzung am Fuß  zugezogen hat, eingewechselt. (An dieser Stelle wünsche ich im Namen der gesamten Mannschaft eine hoffentlich schnelle Genesung). Durch ein ungeschicktes Foul an Stefan Müller II erhielt der SCL erneut durch einen Elfmeter die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Marco Bonk verwandelte sicher. Auch diese Führung hielt nicht lange an und auch die Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Führung nur noch 10 Minuten zu spielen waren, änderte nichts am ungeschickten Umgang mit der restlichen Zeit angesichts der knappen Führung. So fing der SCL den vierten Gegentreffer fünf Minuten und den fünften Treffer zwei Minuten vor Schluss. Ersteres nach einem schwachen Defensivverhalten, letzteres nach einem missglückten Aufbauspiel.  Nachdem vor diesem Spiel über die gesamte Saison verteilt nur 20 Gegentreffer zugelassen wurden, so stehen die 5 Gegentreffer in einem Spiel sinnbildlich für die heutige Gesamtleistung der Mannschaft.

Nyembo - Rutz, Sternitzke, Bonk, Meyers - Noble, Müller 1, Füssel, Freis, Konopka (Gorell) - Müller 2


Montag, 6. Mai 2013

SC Lerchenberg - Bosnjak Mainz 4:0

Selbst für den dickköpfigsten Atheisten war das Spiel am gestrigen Sonntag der beste Beweis dafür, dass es doch noch Fußballgötter gibt, die für Gerechtigkeit sorgen. Wobei es möglicherweise auch an der entschlossenen Selbstjustiz der Lerchenberger lag, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Aber erstmal Schritt für Schritt von Anfang an: Das Spiel zwischen dem erstplatzierten Bosnjak Mainz und dem einzigen ernsthaften Verfolger der Liga, dem SCL, garantierte von der ersten Minute an beste Unterhaltung. Die erste Chance verbuchte dabei Bosnjak, die jedoch vor unser Tor durch entschlossenes Defensivverhalten gestoppt wurden. Im direkten Gegenzug gelangte der SCL durch einen schönen Konter über die linke Seite in den Strafraum der Gegner. Stefan Müller I - in leichter Rückenlage - schnippte den Ball nach einer Hereingabe über das Tor. Ein Raunen ging durch das gut gefüllte Lerchenberger Stadion. Die ersten Minuten spiegelten bereits den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wider: Ein intensives, schnelles und aggressives Spiel, das die Lerchenberger von Minute zu Minute zunehmender kontrollierten. Viele Fouls brachten aussichtsreiche Freistöße, die oftmals gefährlich vor das Bosnjaker Tor gelangten. Auf der anderen Seite hingegen hätte sich Bosnjak im Vorhinein erkundigen sollen, ob es auch etwas von Ratiopharm gibt - denn für das Durchbrechen der Defensive schienen sie kein Mittel zu finden. Die für einen Tabellenführer recht einfallslose Taktik - mit langen und hohen Bällen die Offensive anzuspielen - schlug in fast allen Fällen fehl. Hingegen sorgte die Offensive mit Andreas, Robin, Stefan 1 und 2 sowie Mario und Jean-Pierre für viel Wirbel in der Abwehrreihe von Bosnjak. Mit der zu erwartenden unfairen Spielweise wurde professionell umgegangen, sodass Rudelbildungen weitestgehend ausblieben (Dabei richteten sich auf Provokation gezielte Tätlichkeiten u.a. an Stefan Müller 2 und Mario). Die größte Chance verbuchte Stefan Müller 2, dessen Kopfball vom Abwehrspieler auf der Linie gerettet wurde. Trotz des hohen Drucks auf den Tabellenführer ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der SCL ein wenig nachlässig und anstatt das Tempo und damit den Druck zu erhöhen, wurden unnötige Fehlpässe gespielt. Nichtsdestotrotz hielt die Defensive dicht und Stefan Müller 2 erlöste den SCL mit einem Kopfballtor, nachdem ein Schuss von Daniel Gillenkirch vom Torhüter abgewehrt wurde. Nun schien der Bann endgültig gebrochen. Trotzdem gab es noch eine Schrecksekunde: Der Stürmer von Bosnjak gelangte vor das Lerchenberger Tor und stand alleine vor Benni Füssel, der wiedermal bewiesen hatte, dass er - nicht nur im Tor - goldwert für den SCL ist. Das sollte jedoch die letzte ernsthafte Torchance der Bosnjaker gewesen sein. Jetzt ging es nur noch auf das Tor des zerbröckelnden Spitzenreiters und Stefan Müller 2 erhöhte nach einer Ecke auf 2:0. Das 3:0 erzielte wieder Stefan Müller, der zusammen mit Robin immer mehr Freiräume genoss und diese von beiden mit schönen Kombinationsspiel ausgenutzt wurde. So war es Robin, der dann gegen Ende des Spiels uneigennützig auf Stefan Müller 2 ablegte, der den hochverdienten 4:0-Endstand markierte. Somit bewies der SCL mit einer einzigartigen Leistung, dass die Mannschaft spielerisch, technisch und kämpferisch die beste Mannschaft der Liga stellt. Zwar schaut es nach einem Direktaufstieg der Bosnjaker aus, jedoch angesichts des zweifelhaften Verständnisses vom Fair-Play und Taktik sowie des hohen Altersdurchschnittes ist das Team schnell zurück in der Kreisklasse. 

Füssel - Gillenkirch, Bonk , Uhrig (Nyembo), Meyers - Niesen, Freis, Rach, Konopka (Pankui), Müller 1 - Müller 2














"All I do is win win win no matter what" -

Sonntag, 28. April 2013

FC Livingroom - SC Lerchenberg 2:1

Heute Morgen sahen die wenigen Zuschauer, die es nach Laubenheim verschlagen hat, eine schwache Leistung des SC Lerchenberg. Von Anfang an fehlte es an Tempo und Aggressivität, sodass der  im unteren Mittelfeld platzierte FC Livingroom Mainz von Minute zu Minute selbstbewusster wurde. Geschickt stellten sich die Gegner auf die halbherzigen, zum großen Teil durchschaubaren Vorstöße des SCL ein und ließen uns nicht vor ihr Tor. In der ersten Halbzeit wurde es nur in einer Situation für die Heimmannschaft richtig brenzlich - und das war ohne eine richtige Beteiligung des SCL als ein Spieler von Livingroom den eigenen Torhüter verunsicherte, der dann die Kontrolle über den sicher geglaubten Ball verlor. Ein Defensivspieler konnte jedoch noch gerade den Ball von der eigenen Torlinie retten. Hingegen hat Benni Füssel im Tor des SCL Schlimmeres verhindern können, als er die Nerven im Eins-gegen-eins behielt und einen gefährlichen Torschuss abwehrte. Darüber hinaus ging kurze Zeit später ein Kopfball nach einer Ecke nur knapp über das Tor des SCL. Auf der anderen Seite waren die wenigen Torschüsse des SCL entweder zu ungenau, oder nicht stramm genug, um den schätzungsweise 60-jährigen Torhüter des FC Livingroom zu überwinden. So ging es dann mit einem 0:0 in die Halbzeit, wobei jedem einzelnen klar war, dass ein Punkt in Laubenheim für den Anschluss an die Tabellenspitze nicht reichen würde. Mit diversen taktischen Umstellungen sowie der Einwechslung von Alexander Rutz für Jean-Pierre Freis ging es dann in die zweite Spielhälfte. Der SCL erhöhte ein wenig den Druck, jedoch blieben zunächst ernsthafte Torchancen weiterhin aus. Heiko Barthel musste aufgrund eines Nasenbeinbruchs das Feld räumen und wurde durch Michael Gorell ersetzt. (An dieser Stelle wünsche ich eine gute und schnelle Genesung im Namen des gesamten Teams!) Der FC Livingroom hingegen ließ nicht nach und wurde frecher. So profitierten sie nach einer misslungenen Abseitsfalle von einem Pass durch die Lerchenberger Kette und gingen gegen Mitte der 2. Halbzeit durch einen platzierten Schuss in Führung. Jetzt spätestens war auch der letzte Lerchenberger auf dem Platz gegen Mittag wach und das Gegentor zog einen wichtigen Effekt nach sich: Die deutliche Steigerung des Drucks auf den Gegner. Nach einem kämpferisch guten Einsatz von Mario Rach gelangte der Ball vor die Füße von Stefan Müller 1, der den Ball dorthin platzierte, wo er den ganzen Morgen noch nicht gesichtet wurde: Ins Tor des FC Livingroom. Dieses wichtige Tor scheinte eine Wende im Spiel einzuläuten. Mit Andreas Konopka kam für Daniel Gillenkirch eine zusätzliche Offensivkraft auf den Platz. Weitere Torchancen ergaben sich, die jedoch weiterhin harmlos blieben. Im Spiel nach vorne lief der SCL Gefahr, die Defensivarbeit zu vernachlässigen. So nutzte der FC Livingroom ein großes Loch in der Kette über unsere rechte Seite aus, worauf der Stürmer durch ein unglückliches Foul im Strafraum gebremst wurde. Die Ecke des darauffolgenden Strafstoßes konnte Benni zwar erahnen, jedoch aufgrund der Platziertheit des Schusses das zweite Gegentor des Tages nicht verhindern. Jetzt ging es nur noch in die Richtung des Livingroomer Tores. 15 Minuten verblieben und unzählige Bälle wurden in Richtung Stefan Müllers & Co in den gegnerischen Strafraum geschlagen - ohne Erfolg. Zwar wurde in dieser Phase eine berechtigte Gelb-Rote Karte für FC Livingroom nicht gegeben und dem SCL ein Elfmeter in der letzten Minute verwehrt, jedoch hatte es der SCL 90 Minuten lang selbst in der Hand, 3 Punkte einzufahren. Somit hat der FC Livingroom für eine Überraschung gesorgt und auch die letzten Hoffnungen auf eine mögliche Meisterschaft angesichts des Spitzenspiels am kommenden Sonntag geraubt. 

Füssel - Barthel (Gorell), Rutz, Sternitzke, Uhrig, Meyers - Gillenkirch (Konopka), Rach,  Bonk, Freis (Rutz), Müller 1 - Müller 2

Sonntag, 21. April 2013

SC Lerchenberg - Essenheim II 11:2

Ein wahres Torfestival haben die zahlreich erschienen Zuschauer an einem bewölkten Sonntag Nachmittag erlebt. Dabei sah es zu Beginn noch nicht danach aus. Zwar ließ der SCL in der Anfangsphase keinerlei echten Torchancen auf das eigene Tor zu, verhielt sich jedoch oftmals zu hektisch im Spiel nach vorne. So dauerte es eine Weile, bis die ersten ernsthaften Chancen erspielt wurden. Die erste Chance verbuchte Stefan Müller II nach einem schönen Schuss am Torwart vorbei - unglücklicherweise gegen den Innenpfosten. Dieser war es auch, der die Unsicherheit der Gäste nach einer Ecke ausnutzte und den Ball nach einem Missverständnis von drei Esseheimern ins Tor schob. Ein wichtiges Tor, das nun den Weg für weitere gezieltere Angriffe bereitet hatte. Das 2:0 erzielte der SCL dann gegen Mitte der ersten Halbzeit, nachdem Müller 2 im gegnerischen Strafraum zu Fall kam. Wenn auch der Torhüter die richtige Ecke von Marco Bonks angetretenen Elfmeter erahnen konnte, war er machtlos gegen den präzisen und strammen Schuss. Die darauffolgenden Chancen in Form von Freistößen durch Mario, Jonas und Jean-Pierre blieben ungenutzt. Das 3:0 fiel dann doch noch nach einer traumhaften Vorbereitung von Heiko Barthel über die rechte Seite, der den Ball nach einer gekonnten Täuschung in die Mitte auf Mario schob. Marios vermeintlich haltbarer Schuss ging direkt in die Arme des gegnerischen Torhüters, der den Ball unerklärlicherweise nicht richtig festhält und somit Müller 2 ein Geschenk auf dem Silbertablett serviert. Kurz vor der Halbzeitpause knallt Marco Bonk den Ball mit einem Sonntagsschuss wie er im Lehrbuch steht aus 25 Meter Entfernung in den Winkel - ein Tor, an das sich die Bonks noch in 100 Jahren stolz zurückerinnern werden. Nach der Halbzeitpause ging zunächst die nötige Aggressivität verloren, was sich im nächlässigen Pressingverhalten der Lerchenberger widerspiegelte. So dauerte es nicht lange und der SCL wurde mit einem Gegentor bestraft, nachdem sich zwei Spieler im Strafraum ohne große Gegenwehr den Ball zuspielen konnten und das 4:1 erzielten. Es folgten zehn weitere Minuten in einer Schockstarre und die Essenheimer erfuhren ihre stärkste Phase im Spiel. Heiko Barthel, der noch in der Kabine nachgezählt hatte und sicher war, dass ein Essenheimer Knie seine Familienplanung nicht durcheinander gebracht hatte, setzte mit einem schönen Tor wichtige Impulse nach einer für die Essenheimer überraschenden Freistosskombination. Von nun geriet der SCL wieder in die richtige Spur und es ging nur noch eine Richtung. Die eingewechselten Joker Müller 1 und Sascha Noble erhöhten jeweils mit ihren Toren auf 7:1. Durch Nachlässigkeiten im Defensivverhalten ließ der SCL dann doch noch einen zweiten Ehrentreffer zu, der jedoch nacher nicht mehr schwer ins Gewicht fallen sollte. Stefan Müller 1 und Jean-Pierre Freis ließen sich vom Gegentor nicht beirren und erhöhten auf 9:1. Müller 2 war es dann, der uns mit zwei Toren in die Zweistelligkeit schoss. Der Endstand Lerchenberg - Essenheim beträgt somit 11:2 und somit verbucht der SCL 99 Tore in der laufenden Saison. 

Nyembo - Rutz (Müller 1), Dzanagov, Uhrig (Gorell), Meyers - Barthel, Klein, Bonk, Rach (Noble), Freis - Müller 2

Sonntag, 14. April 2013

Italclub Mainz - SC Lerchenberg 1:8 (Heimrecht getauscht - Spielstätte: Lerchenberg)

Bei sonnigen Temperaturen auf dem sonst so stürmigen Lerchenberg wurden die ersten Frühlingsgefühle beim Spieler und Zuschauer geweckt. Nach ersten vergebenen Torchancen in der Anfangsphase leitete das Tor von Müller 2 vor rund 30 Zuschauern den souveränen Sieg ein. Schöne Kombinationen aus der Defensive heraus über das Mittelfeld brachten nicht nur die nötige Sicherheit und verdiente Überlegenheit, sondern verhalfen zu weiteren Torchancen. So erhöhte Müller 2 in der Mitte der ersten Halbzeit noch zunächst auf 2:0, bevor er auch zum  3:0 zur Stelle war. Daniel Gillenkirch war es dann, der mit einem schönen Schuss auf 4:0 erhöhte. Heiko alias "Boom Boom Barthel" behielt die Nerven im Angesicht des gegnerischen Torwarts und markierte das 5:0. Der spiel- und zweikampfstarke Robin Niesen erhöhte auf 6:0, bevor es in die Kabine zur Halbzeit ging. Der SCL kam nach der Halbzeit nun mit Gorell für Müller 1  aus der Kabine und nahm einen Gang heraus, sodass der bisher total überlaufene Gegner Spielanteile gewann. Das reichte jedoch nicht aus, um die Führung ernsthaft zu gefährden. Jedoch reichte ein schneller Konter und ein eiskalter Müller 2 auf Seiten des SCL, um auf 7:0 zu erhöhen. Sternitzke verstärkte unser Team und ersetzte Dzanagov bei über 20 Grad Celcius. Die schönste Kombination wurde gegen Mitte der 2. Halbzeit über die rechte Seite ausgetragen und von Müller 2 verwertet. Da konnte selbst der Ehrentreffer von Italclub zum 8:1 die Stimmung der rot-verbrannten Lerchenberger Gesichter nicht verderben. 

Nyembo - Barthel, Dzanagov (Sternitzke), Bonk, Meyers - Gillenkirch, Müller 1, Klein, Niesen, Freis  - Müller 2

Mittwoch, 10. April 2013

SC Lerchenberg -Willy Wacker Hechtsheim 11:0


Dieser Spielbericht kann kurz gehalten werden. Der SCL siegte in einem glanzlosen Spiel gegen einen überforderten Gegner mit 11:0.Es dauerte bis zur 32.Minute bis die Gegenwehr der Gäste gebrochen war. Leider hat uns dieses Spiel außer den Punkten nicht viel gebracht, da wir weder konditionell noch spielerisch gefordert wurden.So werden wir die Woche intensiv arbeiten müssen um gegen Italclub wieder auf Temperatur zu sein.Erfreulich war es allerdings das unsere Verfolger Niederlagen eingefahren haben. Der Abstand zu Bosniak beträgt 6 Punkte. 

Tore: 
Müller 2(5) 
Müller 1(2) 
Niesen (2) 
Barthel 
Pankui

Autor: René Weber

Vorwärts Orient - SC Lerchenberg 0:6

Der SCL hatte am Donnerstag Vorwärts Orient zu Gast.Eine Mannschaft die dem SCL in der Hinrunde einige Probleme bereitete und sich einen Punkt erkämpfte. Die Marschrichtung war klar.Man wollte den Gegner früh stören und durch aggressives Pressing die Bälle erobern um dann schnell nach vorn zu spielen und Abschlüsse zu suchen. Allerdings fehlte dem SCL in der ersten Hälfte sowohl die nötige Aggressivität sowie das Tempo und die Laufbereitschaft.So musste eine Standardsituation herhalten um das 1:0 zu erzielen.Robin Niesen stand nach einer verlängerten Flanke am langen Pfosten richtig und netzte zur Führung. Wer nun hoffte dass der SCL das Heft in die Hand nehmen würde,sah sich allerdings enttäuscht.Die Lerchenberger bewegten sich in allen Mannschaftsteilen zu langsam.Chancen blieben mangelware und kamen höchstens mal durch Einzelaktionen zustande.So wurde der Gegner unnötig stark gemacht und Benni Füssel bekam mehr zu tun.Kurz vor der Halbzeit hatte der SCL sogar Glück als ein VO Stürmer frei vor Benni Füssel nur den Pfosten traf.Es blieb bei der 1:0 Führung zur Halbzeit. 

In der Halbzeitpause wurde dann Klartext geredet und umgestellt. Für Michael Gorell,kam Stefan Müller 2 ins Spiel.Gillenkirch sollte nun über die rechte Mittelfeldseite das Spiel ankurbeln und SM1 rückte ins Zentrum.Der SCL hatte nun den Auftrag zwei Gänge hochzuschalten,was auch sofort gelang. Ein paar Sekunden nach Beginn der 2.Hälfte war es SM2 der schon den ersten Warnschuss abgab.Das war der Beginn eines Lerchenberger Sturmlaufes.SM2 hatte 2 Minuten später erneut ein Tor auf dem Fuss,verzog aber freistehend nach einem 50 meter Sprint.Die Chancen ergaben sich jetzt fast im Minutentakt.SM2,Niesen und Barthel hatten weitere Möglichkeiten.Ein Freistoß von Niesen aus dem Halbfeld in der 54.Minute,senkte sich dann ins lange Eck zum erlösenden 2:0.Die Gäste verloren nun nicht nur den Faden sondern auch noch einen ihrer Spieler durch gelb-rot wegen Meckerns.Das 3:0 fiel in der 60.Minute als Niesen von halbrechts auf SM1 flankte und der mit der mit der Fusspitze den Ball über den Keeper lupfte.Das 4:0 in der 63. erzielte wieder Niesen selbst,nach einem Solo über links zog er in die Mitte und schloß gekonnt aus 16 metern ab. Stä Sternitzke kam für Boris Dzanagov in der 65.Minute. Der SCL war nun nicht mehr aufzuhalten.Der in der zweiten Hälfte sehr starke Stefan Müller 1 erhöhte in der 75. mit einem gekonnten Solo auf 5:0.Michael Richter durfte in der 77.Minute nochmal für Daniel Gillenkirch ran. Den Schlußpunkt setzte dann (endlich) SM2. Nach gefühlten 15 Anläufen und viel Anfeuerung von Aussen,erzielte er seinen Treffer sehr zur Freude seines angereisten Fanclubs. Der SCL sollte die richtigen Lehren aus den unterschiedlichen Hälften gezogen haben um entsprechend engagiert in das Spiel gegen Willy Wacker zu gehen.Anstoß ist am Sonntag 15:00 Uhr. 

Aufstellung:
Füssel,Rutz,Bonk,Dzanagov(65.Sternitzke),Gillenkirch(77.Richter),Klein,Barthel,Gorell(46.Müller2),Müller1,Freis,Niesen.

Autor: René Weber

Sonntag, 10. März 2013

SKC Barbaros Mainz II - SC Lerchenberg 3:2

Heute trat der SCL im Topspiel als Zweitplatzierter gegen den Drittplatzierten Barbaros Mainz in Mombach an. Dabei hat Barbaros bewiesen, dass sie in Sachen Effizienz kaum zu übertreffen sind. Von der ersten Minute an bestimmte der SCL das Spiel und hatte mit Robin (1. Minute per Kopf), Stefan (10. Minute, allein vorm Tor) und Heiko (20. Minute Fernschuss)  schnell hochkarätige Chancen. In der Mitte der ersten Halbzeit ergaben sich weitere Möglichkeiten für die verdiente Führung, während die Defensive dicht hielt. Die Taktik von Barbaros - den Ball per Abschlag vom Torhüter auf den Stürmer zu katapultieren - konnte stets unterbunden werden, sodass kein echter Torschuss vom Gastgebers zu verzeichnen war. Es reichte jedoch eine Unachtsamkeit im Abwehrverhalten gegen Ende der ersten Halbzeit und nach einer Kopfballverlängerung steht der Stürmer vorm Tor und schiebt den Ball ins Netz. Kurz vor der Halbzeit wechselte Andreas Konopka für Jean-Pierre Freis, der verletzungsbedingt ausschied. Mit einem überraschenden Rückstand ging es für den SCL in die Kabine. Jedoch ließ man den Kopf nicht hängen und stand wenige Minuten später selbstbewusst auf dem Platz. Nichtsdestotrotz sollte der Ausgleich zunächst nicht gelingen. Während in der ersten Halbzeit der schnelle, genaue Spielaufbau zu vielen Chancen verhalf, tat sich der SCL in der zweiten Halbzeit zunächst schwer. Barbaros wurde mutiger und profitierte von einer Verkettung von Fehlern in unserer Defensive, die den Ball einfach nicht zu klären vermochte. Zweiter echter Torschuss Barbaros - 2:0 für Barbaros. Obwohl sich die Ausgangssituation verschlechtert hat, übte der SCL jetzt mehr Druck aus. Schließlich gelang der Anschlusstreffer durch Robin Niesen, nach einer schönen Kombination über Sascha und Stefan. Mit einem Treffer im Rücken verschönerte sich zwar nicht unbedingt unser Spiel, jedoch war jetzt die nötige Entschlossenheit und Drang zum Tor vorhanden. So dauerte es keine 15 Minuten bis es zum Ausgleich durch Robin kam. Nach einem Befreiungsschlag von Boris gelangte der Ball in den Strafraum des Gegners, wo der Torwart den Ball nicht sichern konnte. Daraufhin prallte der Ball vor Robins Füße, der ihn nur noch ins Tor schieben muss. An diesem Punkt schien die Wende eingeleitet und der Druck auf den Gegner wurde weiterhin hochgehalten. Jedoch fehlte es wieder am letzten Willen zum Tor und der nötigen Konzentration im Spielaufbau nach vorne. Durch unsere offensive Ausrichtung boten sich Räume für Barbaros, sodass es für Benni Füssel in einer Situation brenzlich wurde und mit einer Parade klären musste. Die vierte Chance für Barbaros im gesamten Spiel bot sich in Form einer Ecke und wurde eiskalt per Kopf gegen Mitte der zweiten Halbzeit verwandelt. Michael Gorell ersetzte Heiko Barthel in der Endphase, jedoch genügten unsere Anstrengungen nicht mehr und es blieb beim 2:3. 

Füssel - Gillenkirch, Dzanagov, Meyers, Rutz - Noble, Barthel (Gorell), Rach, Müller, Freis (A. Konopka) - Niesen