Gesamtzahl der Seitenaufrufe

20,028

Samstag, 10. März 2012

FC Willy Wacker - SC Lerchenberg 1:6

Eines vorab: Wir fuhren heute mit einer Truppe nach Hechtsheim, die auf dem Papier stark dezimiert erschien: Auf dem Spielberichtsbogen fehlten Barthel, Brand, Gorell, Hoffmann, Füssel, Müller, Uhrig, Rach, Schwarz, Wenzel (alphab. Reihenfolge). Das waren fast genug Männer, um als eine eigene Mannschaft auflaufen zu können. Nichtsdestotrotz haben wir heute bewiesen, dass jeder einzelne unserer Truppe in der Lage ist, den Lerchenberg zum Sieg zu führen! Das wurde heute besonders in der ersten Halbzeit deutlich. Von der 1. Sekunde an dominierten wir das Spielgeschehen. Wir machten die Räume für den Gegner eng und störten dermaßen früh, dass Willy Wacker oftmals nicht einmal die Chance bekam, den Ball anzunehmen.Wenn wir ihnen einmal genug Zeit gewährten, dann nur, um ihn im cleveren Pressing ohne Foul zu einem Fehlpass zu zwingen, oder ihm den Ball abzuholen. Willy Wacker im Gegensatz konnte uns nur durch Fouls stoppen, sodass in der 4. Minute Genna durch einen Freistoß unsere erste große Chance markierte. Den zweiten Freistoß in aussichtsreicher Position verwandelte Andreas "Ronaldo" Konopka dann gekonnt. Es schien fast so, als würde er anstatt in die Abendschule zu gehen, heimlich nach Madrid ins Bernabeu fliegen, um mit Cristiano zu üben. Wie dem auch sei, die Abendschule scheint sich zu rentieren. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten und Jean-Pierre erhöhte auf das wichtige 2:0. Kurze Zeit später vernascht Robin mit einer 360° Drehung seine Gegenspieler (Plural) und knallt den Ball in den Winkel zum 3:0. Cedric mit einer starken Leistung sah nicht tatenlos zu, wie seine Mittelfeldkollegen ihr Torkonto aufstockten, und erhöhte zum 4:0. Das 5:0 erzielte dann Matthias noch vor dem Halbzeitpfiff. Genna sorgte im Spiel vorne für viel Wirbel sorgte und leitete Tore ein. Philip Hirsch bekam seinen Einsatz noch vor der Halbzeit und ersetzte Steven, der muskuläre Probleme aufweiste (an dieser Stelle wünschen wir eine schnelle Genesung). Gelassen ging es dann in die Halbzeitpause. Fazit der Pause: René war sichtlich zufrieden mit unserer Leistung und Marco Bonk fiel auf, dass Fußballspielen Spaß macht. Die zweite Halbzeit verlief dann leider nicht so souverän. Fehlpässe häuften sich, das Tempo wurde herausgenommen und unser Pressingverhalten stark reduziert. So kamen die Gegner jetzt öfter vor unser Tor, nachdem Michael Konopka in der ersten Halbzeit ein Picknick in unserm Tor hätte veranstalten können. Matthias Hahn wechselte verletzungsbedingt für Alex Nyembo, der für frischen Wind sorgen sollte. Es kam jedoch, wie es kommen sollte und wir wurden für unsere Nachlässigkeiten bestraft und es fiel das 1:5, nachdem Michael Konopka unsere eigenen Spieler mit einem riskanten Abschlag in Bedrängnis brachte. Willy Wacker war zurück, doch die Zeit spielte gegen sie. Boris wurde dann in der Endphase für Cedric eingewechselt. Robin raubte dann Willy Wacker endgültig den letzten Funken Hoffnung und erzielte das letztendlich verdiente 6:1 aus unserer Sicht. 

Es sagt schon einiges aus, wenn wir gegen einen direkten Konkurrenten - 4. Platz (SCL) gegen 5. Platz (Willy Wacker) - in so hohem Maße überlegen waren. Mit der Leistung der ersten Halbzeit bleibt die Frage offen, ob der SCL durch einen kontinuierlichen Abruf seiner Leistung in der Saison nicht hätte besser wegkommen können in der Tabelle.

M. Konopka - Rutz, Sternitzke, Bonk, Meyers (Hirsch) - A. Konopka, Freis, Hahn, Pankui (Dzanagov), - Niesen, Gennad

Montag, 5. März 2012

FC Aksu - SC Lerchenberg 3:0

Viel Einsatz,wenig Erfolg !


Der SCL war heute zu Gast beim Tabellenführer FC Aksu in Mombach.
Man hatte sich viel vorgenommen und war voller Hoffnung und Entschlossenheit nach Mombach gefahren.
Was dann in den 90 Minuten passierte kann man unter hätte, wäre, wenn kategorisieren.
-Hätte man nicht schon wieder nach einer unkonzentriertheit das frühe 0:1 hinnehmen müssen !?
-Wäre das 0:2 nicht kurz vor der Halbzeit in der grössten Drangphase des SCL gefallen !?
-Was wenn eine der Chancen des SCL genutzt worden wäre !?
Aber für hätte,wäre und wenn gibt es nun mal keine Punkte und auch nicht für Einsatz und Kampf. In diesem Spiel gab es die Punkte nicht für die dominantere und einsatzfreudigere Mannschaft,in diesem Spiel gab es die Punkte für die abgeklärtere und technisch bessere Mannschaft.
Und so ist es gelaufen:
Der SCL agierte sehr viel offensiver als im Hinspiel und war gewillt den Gegner früh zu stören. Leider dauerte es gerade mal 5 Minuten bis ein langer Ball der Gastgeber auf der Seite von Philip Hirsch nicht geklärt werden konnte und der Stürmer plötzlich allein vor Michael Konopka zum 1:0 einschoss. Der SCL zeigte sich keineswegs geschockt, sondern versuchte den Gegner weiter früh unter Druck zu setzen. Die Rechnung sollte erstmal aufgehen. Die Gastgeber verloren viele Bälle im Mittelfeld und konnten sich oft nur mit langen Bällen befreien. Leider war der SCL zu selten in der Lage gezielte Abschlüsse zu finden. Und so endeten die Angriffsbemühungen des SCL oft vor dem Strafraum.
Wenn es gefährlich wurde, dann über Gennadi Styckel der ein grosses Laufpensum zurücklegte. Aber auch ihm blieb ein Tor verwährt. Als ein Aksu spieler die Ampel Karte sah, schien für den SCL das Spiel eine neue Wendung zu nehmen.
Der Tabellenführer hatte aus dem Spiel heraus kaum nennenswerte Chancen, gefährlich wurde es lediglich nach Standards. So auch in der 43. Minute als ein Freistoß aus halblinker Position getreten, sich in den Winkel des SCL Tores senkte. 2:0- Spielverlauf auf den Kopf gestellt. In der Halbzeitpause schwor man sich erneut ein und wollte den Druck hoch halten. Mario Rach kam für Philip Hirsch ins Spiel. Das Spiel wurde jetzt noch umkämpfter. Zwar hatte der SCL eine physische Überlegenheit, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Dem SCL gelang es nicht die Spielkontrolle zu übernehmen, die Angriffsbemühungen waren zu hektisch und verpufften oder wurden zu überhastet abgeschlossen. Ein Freistoß von Konopka an den Pfosten, ein sehr gut parierter Schuß von Hoffmann sowie ein Lattentreffer bildeten die Ausnahme. Der FC Aksu hingegen war eiskalt im nutzen seiner Chancen, so auch beim 3:0 als ein von Rutz geklärter Ball beim Gegenspieler auf der Außenseite landete und er diesen gekonnt ins lange Eck zirkelte. Zuvor sah Benny Uhrig wegen meckerns die Ampelkarte, so war der Vorteil der Überzahl auch weg. Es entstand nun ein kräftezehrendes hin und her. Als sich Gennadi Styckel bei einem Zweikampf verletzte, musste der SCL erneut wechseln. Cedric Pankui kam für ihn ins Spiel. Der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten, Mario Rach ging zu hart in die Beine seines Gegenspielers und sah die rote Karte. Mit 9 gegen 10 machte man sich in die Schlussphase. Symptomatisch für das Spiel war, dass der Keeper von Aksu in der 85. Minute vom Feld musste und es dem SCL nicht gelang einen Schuß auf das Tor des umfunktionierten Ersatzkeepers abzugeben. So blieb es beim 3:0 für Aksu und der SCL hat trotz einer intensiv geführten Partie keine Punkte einfahren können.

Unterm Strich bleibt zu sagen das die individuelle Klasse von Aksu am heutigen Tag den Unterschied gemacht hat, wenn das 3:0 auch ein wenig zu deutlich klingt und für den SCL hart zu verdauen ist. Jetzt muß der Käfer seine Wunden zu lecken um nächste Woche in Hechtsheim bei Willy Wacker die Punkte zu erkrabbeln !